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Menschen und Gegenstände verschwinden plötzlich und tauchen in einer anderen Zeit an einem anderen Ort wieder auf. Im Sommer 1911 verschwand ein Zug mit drei Waggons und 106 Fahrgästen an Bord in einem 800 Kilometer langen Tunnel in der Lombardei.

Dann geschah etwas Ungewöhnliches. Der Zug irrte samt Passagieren an Bord durch Raum und Zeit. Wurden die Fahrgäste Opfer einer Anomalie im Raum-Zeit-Gefüge, oder handelt es sich bei der Geschichte lediglich um eine von vielen urbanen Legenden? Von Frank Schwede

Tatsache ist, Berichte dieser Art sind keine Seltenheit. Immer wieder tauchen sie von Zeit zu Zeit in den Medien auf. Meistens werden sie als Hokuspokus gesehen – selbst erfahrene Grenzwissenschaftler tun sich oft schwer damit, den wahren Hintergrund dieses Phänomens zu erklären.

Vor allem im berühmt berüchtigten Bermuda Dreieck sind in den letzten 100 Jahren eine Vielzahl von Fällen plötzlichen Verschwindens bekannt geworden. Flugzeuge und Schiffe verschwanden urplötzlich, um an einem anderen Ort viele tausend Kilometer weit entfernten Ort wieder aufzutauchen.

Überlebende haben berichtet, dass sie sich in einen seltsamen Nebel wiederfanden, als sich dieser gelichtet hat, seien sie nicht mehr am selben Ort gewesen. Forscher glauben, dass es tatsächlich bestimmte Regionen und Orte auf der Erde gibt, an denen dieses Phänomen gehäuft und ohne Vorankündigung auftritt.

So offenbar auch am 14. Juni 1911 in der Lombardei. Die italienische Eisenbahn-Gesellschaft Zanetti lud an diesem Tag wohlhabende Eisenbahnfreunde zu einer Fahrt in einem ihrer neuen Luxuszüge ein. Die Route führte von Rom durch die pittoreske Landschaft der Lombardei und durch einen 800 Meter langen Bergtunnel.

Als sich der Zug dem Berg näherte, zog plötzlich schwarzer Rauch und weißer Nebel durch die Tunnelröhre. Die Passagiere gerieten in Panik, der Zug wurde langsamer, zwei Passagiere retten sich durch einen beherzten Sprung aus einem der Waggons.(„Zeitreisender“ enthüllt große Veränderungen der Welt in den nächsten vier Jahren – einer ist in Wochen (Video))

Später, als die beiden Passagiere wieder zu sich kamen, berichtete einer einem Reporter einer italienischen Tageszeitung von dem mysteriösen Vorfall und erzählte:

„Ich hörte ein unklares Summen, jenseits des schwarzen Rauchs konnte ich einen milchig weißen Nebel aus dem Tunnel kommen sehen. Er verschluckte den Zug buchstäblich wie eine Welle und damit brach der erste Wagon unseres Zuges auf – es war furchteinflößend. Der Zug bewegte sich kaum, also sprang ich aus dem Wagon und mein Blick fiel auf einen anderen Passagier, der zur gleichen Zeit absprang.

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Wir fielen beide hart auf den Boden – und das ist das Letzte, woran ich mich erinnere. Die Verletzten litten eine Weile unter Schlafstörungen und anderen Stressstörungen – der Zug wurde nie wieder gesehen.“

Die Nachricht über den Zwischenfall verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Die Behörden hielten es für das Beste, den Tunnel vorübergehend zu sperren, weil schließlich niemand wusste, was der wahre Grund für dieses Ereignis war. Nachdem der Berg im Zweiten Weltkrieg einem Bombenangriff zum Opfer fiel, wurde der Tunnel für immer geschlossen.

Kein Forscher fand je eine logische Erklärung für das ungewöhnliche Verschwinden. Dutzende Menschen hatten gesehen, wie der Zug den Bahnhof in Rom verließ und in den Tunnel einfuhr – aber niemand hat gesehen, wie er am anderen Ende wieder herauskam.

Hat sich der Zug einfach so in Luft aufgelöst, oder wurde er Opfer einer Zeitanomalie, einer Laune der Natur,  was viele Theoretiker vermuten. Andere wieder glauben, dass die Geschichte nichts anderes als eine urbane Legende ist, eine Spukgeschichte, die man sich gerne am knisternden Kaminfeuer bei einem Glas Whiskey erzählt?(Löscht ein Alienkrieg die Menschheit aus? Zeitreisender zeigt menschenleere Städte – existieren mehrere Zeitlinien?)

104 hysterische Italiener

Allerdings sagt man, dass Aufzeichnungen von Mönchen aus Modena aus dem 16. Jahrhundert gibt, denen nach ein Zug mit drei mit Passagieren besetzten Waggons gesichtet wurde. Wie aber kann es sein, dass eine Lokomotive von Mönchen im 16. Jahrhundert in allen Einzelheiten beschrieben wird, wo doch Pferdekutschen das einzige und schnellste Transportmittel der Zeit waren.

Die Mönche dachten, dass das, was sie vor ihren Augen sahen, das Werk böser Mächte sei. Nun könnte man annehmen, dass die Mönche die Geschichte einfach nur erfunden haben – doch der Bericht wurde angeblich in den Aufzeichnungen von Casa Solea gefunden, die von der Familie Sadjino aufbewahrt wurden, weil einer der Überlebenden ein Mitglied der Familie war.

In den 1840er Jahren tauchte der Zanetti-Zug laut eines Berichts in Mexiko auf. Ein Psychiater in einem örtlichen Krankenhaus berichtete, dass eine Gruppe von 104 Italienern in einem hysterischen Zustand in einer Klinik aufgenommen wurde.

In dem Bericht heißt es, dass die Menschen seltsame Kleidung trugen und behaupteten, sie seien in einem Zug aus Rom unterwegs. Einer der Passagiere soll eine Zigarrenschachtel bei sich getragen haben, auf der die Jahreszahl 1907 aufgestempelt war und die noch heute in einem Museum aufbewahrt wird.

Der Psychiater kam schließlich zu dem Schluss, dass es sich um einen klaren Fall von Massenwahnsinn gehandelt habe – jedoch fand auch er keine logische Erklärung dafür.(Von Physikern hergestellte Raumzeit-Portale öffneten eine Tür für interdimensionale Entitäten)

Am 29. Oktober 1955 tauchte der Zug wieder in Europa auf. Diesmal unweit von Zavalichi, einem kleinen  Dorf in der Ukraine. Ein Bahnwärter namens Pyotr Ustimenko sah, wie der Zug mit den drei altmodischen Waggons lautlos über die Schienen rollte.

Ustimenko fiel sofort auf, dass der Zug nicht auf dem Fahrplan vermerkt war. Das kam ihm seltsam vor – doch dann wurde die Sache richtig unheimlicher. Der Zug rollte ohne Gleise mit offenen Türen und leerem Führerstand weiter den Berg Gasfort hinauf.(Zeitreisender: Ich komme aus dem Jahre 2125 – Ereignisse verselbständigen sich)

Ustimenkos Beschreibung nach, handelte es sich offenbar tatsächlich um den Zanetti-Zug. Wie aber hat der Bahnangestellte aus der ehemaligen UdSSR von dem verloren gegangenen Zug aus Italien erfahren.

Interessant ist auch, dass Ende des 19. Jahrhunderts ein italienischer Friedhof auf dem Berg Gasfort für rund 200 gefallenen italienischen Soldaten des Krim-Kriegs errichtet wurde. Später wurde dort auch eine Eisenbahnstrecke gebaut, die aber während der Revolution von 1917 zerstört wurde.

Theoretiker vermuten, dass alle Eisenbahnen der Welt über ein Netz miteinander verbunden sind, das ein eigenes Magnetfeld besitzt. Demnach wären Züge so etwas wie elektrische Leiter zwischen dem natürlichen und dem künstlichen Magnetfeld der Erde.

Der Konflikt zwischen den magnetischen Kräften könnte zu zeitlichen Brüchen mit endlosen Löchern führen. Diese Erklärung basiert auf Einsteins Relativitätstheorie und Hermann Minkowskis Definition der Distanz. Die Brüche werden als chronische Löcher bezeichnet.

Merkwürdig ist, dass sich, bevor der Zug den Bahnhof in Rom verließ, entlang der Gleise ein Erdbeben ereignet haben soll. Man nimmt an, dass der Krustenbruch, der sich unter dem Berg auftat, eine Zeitanomalie am Eingang des Tunnels verursacht hat.

Skeptiker vermuten bis heute hinter dem Zwischenfall eine urbane Legende, weil es einfach an nötigen Beweisen mangelt. Allerdings liegen Berichte ähnlicher Fälle aus der ganzen Welt vor.

Im Strom der Zeit verschwunden

Zwischen den Jahren 1940 und 1950 verschwanden in der Nähe der amerikanischen Kleinstadt Mt. Glastonbury, im US Bundesstaat Vermont, zahlreiche Menschen auf bislang ungeklärte Weise. Trotz großangelegter Suchaktion fehlt bis heute jede Spur von ihnen.

Schließt man alle natürlichen Möglichkeiten aus, gibt es nur eine Erklärung. Diese Menschen sind durch eine zufällige Laune der Natur im Strom der Zeit verschwunden und in eine andere, für unser Auge nicht erkennbare Realität versetzt worden.

Wissenschaftler der neuen Physik schließen diese Möglichkeit nicht a priori aus. Sie halten eine spontane Versetzung von Personen und Gegenstände also für optional, was auch immer für Gründe dahinterstecken mögen.

Ist es also tatsächlich möglich, dass nur ein Schritt an einem „falschen Ort“ in eine andere Realität, eine vergangene oder zukünftige Zeit  führt – oder möglicherweise sogar in eine uns übergeordnete Parallelwelt?

Noch sind sich Wissenschaftler uneins bezüglich der Frage, was das Phänomen des plötzlichen Verschwindens auslöst. Möglicherweise verursacht eine ausgesprochen selten auftretende, physikalische Anomalie eine Öffnung im Raum-Zeit-Gefüge, in die Menschen und Gegenstände rein zufällig hinein gesaugt werden können.

Kräfte dieser Art soll nach Aussage von PSI-Forschern auch im Bermuda Dreieck sowie im Drachen Dreieck, auch Teufelsmeer genannt, vor der Küste Japans geben. Auffällige Merkmale an diesen Ort sind  ein ungewöhnlicher Nebel, Leuchterscheinungen und seltsam geformte Wolken.

Soldaten einer in Korea stationierten Eliteeinheit berichteten von so einem Vorfall. Sie sahen, wie ein Jagdflugzeug in ein wolkenförmiges Gebildet hineinflog und nicht wieder heraus kam.

Charles Berlitz berichtet in seinem Buch Spurlos von einem ähnlichen Fall, der sich bei nahezu wolkenlosem Himmel in der Nähe des Luftwaffenstützpunkts Kindley auf den Bermudas ereignet hat.

Gegen 13 Uhr Ortszeit starteten dort fünf Jagdflugzeuge vom Typ „Super Sabre“ zu einem Übungsflug. Etwa eine Meile von der Küste entfernt flog die Formation auf eine große Wolke und verschwand darin.

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Eine Maschine aus dem Verband blieb für immer verschollen. Auf dem Radarschirm wurde kein Absturz beobachtet. Eigenartig ist auch, dass alle Piloten mit einem Kehlkopfmikrofon ausgestattet waren, um im Notfall mit der Besatzung der anderen Maschinen in Kontakt zu treten zu können.

Doch gab es weder eine Kontaktaufnahme, noch wurde von dem Piloten der vermissten Maschine ein „Mayday“ abgesetzt. Auffällig ist, dass Wolken beim plötzlichen Verschwinden von Flugzeugen keine Seltenheit sind – noch komplizierter wird es aber, wenn nur ein Passagier an Bord eines Flugzeugs verschwindet und die anderen nichts davon mitbekommen.

Am 24. Juli 1928 hastet der belgische Großfinanzier Alfred Loewenstein über den Londoner Flugplatz Croydon zu seiner dreimotorigen Fokker VII. Minuten später hebt das Flugzeug mit dem Ziel Brüssel ab. Als die Fokker ihre Reiseflughöhe von 3600 Fuß erreicht hat, betritt Loewenstein die Bordtoilette.

Als der Geschäftsmann nach zehn Minuten noch immer nicht herausbekommt, öffnet Loewensteins Sekretär die Tür. Zu seinem Erstaunen muss er feststellen, dass die Toilettenkabine leer ist. Von Loewenstein fehlt seither jede Spur.

Das lautlose und plötzliche Auflösen von Materie, gleich welcher Art, legt die Vermutung nahe, dass die betroffenen Objekte von der dreidimensionalen Ebene in einen Art „Hyperraum“ eingetreten sind.

Dass Hyperräume tatsächlich existieren, werden anhand folgenden Falls deutlich, der mittlerweile mehr als sechzig Jahre zurückliegt und sich in der rumänischen Kleinstadt Klausenburg ereignet hat.

An einem sonnigen Sommertag sah der Diplom-Biologe Alexandru Sift eine grell leuchtende Kugel vom Himmel herabfallen. Zunächst dachte Sift an einen Meteorit. Als er sich der vermuteten Einschlagsstelle nahe einer Waldlichtung näherte, musste Sift zu seiner eigenen Verwunderung feststellen, dass von dem Objekt nichts zu sehen war.

Während Sift mit seinem Stock vorsichtig einen Zweig beiseite schieben wollte, wurden plötzlich der Stock und ein Teil seiner Hand unsichtbar. Gleichzeitig verspürte Sift eine Erwärmung seiner Fußsohlen sowie einen unangenehm kalten Druck auf seinen gesamten Körper.

Sichtlich erschrocken ergriff der Biologe augenblicklich die Flucht und rannte davon und er scheint Glück gehabt zu haben. Wäre Sift in diesem Moment auch nur einen Schritt weiter gegangen, hätte ihn womöglich das gleiche Schicksal wie all die vielen anderen Vermissten im Niemandsland zwischen den Dimensionen ereilt.

Menschen, die ohne es zu wissen, in ihr Verderben liefen. Menschen, die nichtsahnend in ein Flugzeug stiegen und nie ihr Ziel erreichten und vielleicht noch heute im Nirgendwo umherirren oder gar in eine andere Zeit verweilen.

Da Teile des Stocks und der Hand für einen Moment unsichtbar waren, könnte dies ein Hinweis sein, dass diese Bereiche vorübergehend in eine höhere Dimension übergetreten sind. Also in einen Hyperraum. So paradox das auf Anhieb auch klingen mag, aber jede andere natürliche Erklärung wäre widersinnig.

Was haben wir uns unter einem Hyperraum vorzustellen? Vereinfacht ausgedrückt ist ein Hyperraum ein Durchgangsuniversum, in dem die Zeit, wie wir sie kennen, in eine Art Dornröschenschlaf gefallen ist. Die Zeit ist hier stehen geblieben.

Transittunnel zwischen den Dimensionen

Um den Hyperraum besser verstehen zu können, müssen wir uns zunächst mit den Schnittstellen zwischen unserer Welt und den Hyperraum befassen. Diese Schnittstellen bezeichnet man in der Physik als Wurmloch; ein Transittunnel zwischen unterschiedlich dimensionalen Universen.

Der US amerikanische Wissenschaftstheoretiker Bob Toben glaubt, dass Personen, die über ein hohes Bewusstsein verfügen, in ihren Biogravitationsfeldern auf künstlichem Wege diese Löcher erzeugen können.

Demnach wären sie dazu in der Lage, starke gravitative Krümmungen zu erzeugen, die zu erheblichen Verzerrungen in der lokalen Raumzeit-Umgebung führen könnten.

Toben ist sich sicher, dass es in den lokalen Zeitstrukturen der betreffenden Personen gegenüber der Realzeit zu Abweichungen kommt, die sich als paranormale oder paraphysikalische Manifestation äußern.

Anhand dieses Modells lassen sich zumindest die personenbezogenen Fälle unerklärlichen Verschwindens erklären. Doch wie lässt sich das Verschwinden von Flugzeugen, Schiffen oder Eisenbahnzügen erklären?

Der Anomalistiker und Autor Ivan T. Sanderson beschäftigte sehr lange mit der Frage, warum an bestimmten Orten Flugzeuge, Schiffe und Menschen plötzlich verschwinden. Um Antworten auf diese Frage zu bekommen, untersuchte Sanderson die Vorkommnisse im Bermuda Dreieck und in der Teufelssee.

  

Sanderson und sein Team fanden heraus, dass sich die meisten Zwischenfälle auf sechs Gebiete von ungefähr der gleichen ellipsenförmigen Gestalt konzentrieren, die zwischen dem 30. und 40. nördlichen Breitengrad liegen. Dazu gehören auch das Bermuda Dreieck und die Teufelssee.

Der Forscher entdeckte sogar ein ganzes Netzwerk von Anomaliengebieten in Abständen von 73 Grad auf der ganzen Erde, die um den 36. nördlichen und südlichen Breitengrad zentriert sind. Fünf davon auf der nördlichen Halbkugel, fünf auf der südlichen, einschließlich der Pole.

Laut Sandersons Theorie können in diesen Gebieten Wirbel entstehen, durch die materielle Gegenstände und auch Personen aus einem Raum-Zeit-Kontinuum in ein anderes wechseln – oft kommt es auch vor, dass an diesen Orten plötzlich Gegenstände aus der Zukunft oder Vergangenheit auftauchen.

Besteht also tatsächlich die Möglichkeit, dass die Natur selbst an bestimmten Orten und Plätzen, durch welche Umstände auch immer, Personen und Gegenstände an einen anderen Ort oder in eine andere Zeit befördert? Darüber nachzudenken, lohnt in jedem Fall.

Viele kennen vielleicht das Gemälde Le Blanc Seign des belgischen Malers René Magritte. Das Gemälde zeigt einen Reiter hoch zu Ross im Galopp inmitten eines Waldes. Der Kopf des Pferdes samt Vorderbeinen ist zum Körper hin an einer Stelle unterbrochen.

Dieses Bild drückt auf geradezu perfekte Weise den Gedanken aus, der uns bei den oben geschilderten Fällen in den Kopf kommt. Unsere schöne Welt hat Risse, in denen Menschen und Objekte spurlos verschwinden können. Manchmal sogar für immer.

Video:

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 22.12.2021

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