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Britische Daten zeigen, dass vor allem Geimpfte und Genese von Infektionen mit Omikron betroffen sind. Je mehr Impfungen, desto höher das Risiko. Auf keinen Fall sind Geimpfte und Genese gegen Omikron gefeit. Alles spricht dafür, Impfkampagne und Boostern sofort zu beenden. Von Gastautor Dr. Anton Stein

Die Frage, ob Omikron das Zeug zum gamechanger (Spielveränderer) hat, treibt derzeit nicht nur die Szene der Kritiker der Coronamaßnahmen und -impfungen um, sondern ebenso die Mainstream-Medien.

Bill Gates persönlich „prophezeite“ neulich, dass Omikron „uns alle treffen könnte“ und „den schlimmsten Abschnitt der Pandemie“ einleiten oder darstellen könnte. Aber Bill Gates dürfte ja auch mehr wissen als wir…

Ich habe mir nun einige Daten zum Omikron genauer angeschaut und neige dazu, das Fragezeichen im Titel zu verwerfen und durch ein Ausrufezeichen zu ersetzen. Wobei ich meine Subjektivität und meinen möglichen Bias nicht verhehlen möchte: Natürlich hoffe ich, dass allmählich mehr Leute aufwachen und sich dem dauernden nudging der Regierungen widersetzen. Derzeit sehe ich das Ausrufezeichen positiv für Kritiker der Coronamaßnahmen und -impfungen.

Dazu stelle ich diese kleine Serie zusammen. Aber bitte: Mittlerweile ist das Thema Omikron schon derart vielfältig, dass ein Einzelner kaum noch nachkommt, alle Aspekte zu referieren. Aber wenigstens ein paar wichtige Aspekte.

Die ONS-Daten

Die jüngsten Daten (bis zum 23. Dezember 2021, veröffentlicht am 31. Dezember) des britischen Office of National Statistics (ONS) zeigen, dass Omikron in England und Schottland seit etwa dem 18. Dezember das Geschehen dort dominiert. Allerdings stammt deren detaillierte Auswertung zum Omikron noch vom 23. Dezember 2021, mit Daten bis zum 12. Dezember. Daraus habe ich die folgenden wesentlichen Daten extrahiert:

Eine Vorbemerkung: Ich bin schon seit langem ein Anhänger von John Ioannidis, nicht nur wegen seiner Arbeit Why most published research findings are false (was hier aber keine Rolle spielt), sondern auch wegen seiner Forderung, nur p-Werte unter 0,005 (bzw. 0,5%) als signifikant zu werten.

Dem würde ich zwar nicht 100%ig zustimmen (bei guten prospektiven randomisierten Studien könnte man m.E. höhere Werte akzeptieren), aber vor allem bei Beobachtungsstudien.

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Also starte ich meine Analyse „von unten“, also mit dem niedrigsten p-Wert. Der liegt eindeutig in Sachen Auslandsreisen (travel abroad) vor und wird mit 0,000 ausgewiesen. Mainstream-Anhänger könnten da frohlocken, denn dann scheint es ja das böse und selbstverständlich nur gedacht-gefährliche (dreckige?) Ausland zu sein, das Probleme macht(e).(186 Ungeimpfte Omikron-Infizierte?!? Das RKI verfünffacht still und heimlich nachträglich die Zahlen!)

Bei näherem Hinsehen sollte man aber auch darüber nachdenken, dass neben den Eliten, die zahlenmäßig keine große Rolle spielen dürften und die nicht nur mit ihren Lear-Jets einige Sonderrechte genießen, doch im Wesentlichen nur Geimpfte und Genesene ins Ausland reisen konnten. Und zwar ziemlich egal, ob man das Vereinte Königreich oder Deutschland, Österreich oder die Schweiz als Ausgangspunkt nimmt. Ist also das Reisen an sich schlimm?

Der nächste p-Wert ist jener von 0,007 für vorherige (previous) Covid-19 Erkrankung; mal unter der Annahme, dass die Betroffenen tatsächlich eine Infektion (d.h. mit Symptomen) und nicht bloß einen positiven PCR-Test hatten. Der Leser könnte nun einwenden: Ist doch nach Ioannidis gar nicht signifikant. Ich entgegne da: Ja, wenn man nur die Zahl sieht; Nein und hoch signifikant, wenn man die Erwartungen mitbedenkt. Denn nach allgemeiner Überzeugung, und eben auch des Mainstreams, sollten doch Genesene sogar besser vor einer erneuten Corona-Infektion geschützt sein als solche, die noch keine eigene „Erfahrung“ mit dem SARS-CoV-2-Virus hatten.

Eigentlich hätte man also erwarten müssen, dass eine vorherige Covid-19 Infektion das Risiko einer Omikron-Infektion um mindestens den Faktor 3 minimiert, anstatt das Risiko derart zu erhöhen. Und insofern ist der p-Wert von 0.007 für eine Risikoerhöhung schon sehr bemerkenswert.

Nun also zum dritten bemerkenswerten p-Wert, bzw. dem zweiten zwischen der klassischen und der Ioannidis-Grenze, nämlich jener zum Faktor 4,45 für das Risiko für vollständig Geboosterte, also den 0,023, der sich ja „nur“ auf die 21/185 Geboosterten gegen die 14/536 Ungeimpften bezieht. Insgesamt gesehen zeigt sich da doch in guter Näherung eine lineare Regression (r² = 0,89), also je mehr Corona-Impfungen, desto höher das Risiko.

Und auch hier gilt: Das ist genau das Gegenteil dessen, was man von einem wirksamen Impfstoff erwartet. Dabei hämmern uns Politik und Medien ja seit Wochen: Nur die Impfung schütze vor Infektion, und gerade wegen Omikron müsse jetzt geboostert werden. Das sind aber angesichts dieser Zahlen krasse Lügen und Verdrehungen! Von Schutzwirkung kann tatsächlich keine Rede sein!(Dänemark: 83% der Omikron positiven doppelt geimpft – Sie gefährden die dreifach Geimpften und bringen das Impfnarrativ zu Fall)

Interpretation und weitere Überlegungen

Die ONS-Daten deuten darauf hin, dass Geimpfte wie auch Genesene ein höheres Risiko haben, sich eine Omikron-Infektion einzuhandeln. Die Daten dazu sind noch nicht vollkommen „sicher“, eben weil die p-Werte noch über 0,005 liegen. Auf jeden Fall schließen die Daten aber die gegenteilige bzw. „normale“ Annahme aus, dass also Geimpfte oder Genesene einen relevanten Schutz gegen Omikron aufweisen würden; das ganz sicher nicht!

Nun könnte man einwenden: Geimpfte und Genesene dürfen längst wieder ein normales Leben führen. Wobei ja auch dieses z.B. in Deutschland, Österreich und vielen anderen Ländern im Dezember 2021 schon wieder stark eingeschränkt wurde. Aber vielleicht haben Geimpfte und Genesene tatsächlich viel mehr „Party gefeiert“ und hatten so viel mehr Gelegenheit, sich anzustecken. Immerhin weisen ja auch die Daten für die Auslandsreisen in diese Richtung. Aber eben: Es durften sich ja praktisch nur Geimpfte und Genesene auf Auslandsreisen begeben haben. Dort kumuliert also die Risikopopulation; in Sachen Omikron ja die Geimpften und Genesenen.(Studie in „the Lancet“: Mehrheit der Infizierten und Toten in D, UK, USA, Israel ist vollständig geimpft)

Selbst wenn man das Argument des höheren Ansteckungsrisikos wegen mehr Kontakten gelten lässt: Der Lebenswandel alleine dürfte sich nicht so fundamental von Ungeimpften unterscheiden, dass ein derart erhöhtes Risiko für Geimpfte und Genesene herauskommt. Denn das setzt ja voraus, dass der Immunschutz zunächst komplett konterkariert und dann noch eine Schippe oben drauf gelegt wurde und es so erst zu einem höheren Risiko kam. Eine solche Interpretation erscheint doch arg gekünstelt.

Warum also könnte der Immunschutz versagt haben? Meine Vermutung ist: Omikron hat wenig bis gar nichts mehr mit dem Wuhan- oder Bellinzonavirus, oder auch „Alpha“ oder „Delta“ mehr zu tun, also mit jenen Viren, mit denen uns Regierungen und Medien seit dem Frühjahr 2020 so genervt haben.(CIA-Experten für Neurobiologie: Verwendung des RNA-Impfstoffs dient zur Kontrolle des menschlichen Gehirns (Video))

Deutsche Daten zeigen für Geimpfte höhere Infektionsanfälligkeit als für Ungeimpfte

Auch die Analyse der deutschen Zahlen belegt, dass Ungeimpfte deutlich seltener von einer Omikron-Infektion betroffen sind als Geimpfte. In Sachen Ungeimpfte und Omikron scheinen die RKI-Zahlen plausibel, also ziemlich korrekt zu sein. Von Dr. Anton Stein

Laut Tichys Einblick bzw. einer aktuellen INSA-Umfrage gaben nur noch 32% der Befragten an, den offiziellen deutschen Infektionszahlen, also den Zahlen des RKIs, zu vertrauen; dagegen mochten 57% diesen Zahlen nicht mehr vertrauen. Eigentlich ein vernichtendes Urteil. Auch wenn ich mich bei dieser Umfrage auf die Seite der Mehrheit gestellt hätte, sage ich mir heute: Neues Spiel (also neuer Gesundheitsminister (Lauterbach) bzw. die Omikronvariante), neues Glück. Vielleicht kann ich das Misstrauen ja belegen oder widerlegen bzw. finde interessante neue Zusammenhänge.

Für diese Zwecke und die spärlichen Angaben dürfte sich am besten eine observed versus expected (OvE) Analyse eignen. Das bedeutet: Was wurde beobachtet im Vergleich zu dem, was unter Annahme der Nullhypothese (d.h. keinerlei Effekt) erwartet würde. Dazu stelle ich nochmals die Daten des britischen Statistikamtes (Office of National Statistics, ONS) denen des deutschen Robert-Koch-Institutes (RKI) gegenüber.

Die ONS-Daten sind die gleichen, die ich bereits hier besprochen hatte. Darin gab es Daten zu Omikron sowie Daten zu allen Corona-Fällen, aufgeschlüsselt nach Impfstatus. Die RKI-Daten wurden ebenfalls bereits hier besprochen. Allerdings sind diese Daten – ich meine RKI-typisch – weniger genau aufgeschlüsselt. Dazu habe ich Daten zum Impfstatus für Großbritannien sowie Deutschland gezogen. Im Falle der britischen Daten habe ich die Prozentangaben aus den absoluten Zahlen berechnet und diese auf die Gesamtbevölkerung bezogen; diese unter der vermutlich berechtigten Annahme, dass sich auch die beobachteten Zahlen auf die Gesamtbevölkerung beziehen.

Die Differenz ist in der Tat erheblich: Laut direkt gezogenen Prozentzahlen läge der Anteil der Ungeimpften in der Bevölkerung bei nur 11%, vermutlich weil Kinder aus dem Nenner ausgeschlossen wurden, dagegen lag bei der Anteil der Ungeimpften bei Nachrechnung auf Basis der absoluten Zahlen bei 23,8%. Analog ging ich bei den deutschen Zahlen vor. Bei den britischen Daten wurde die einzelnen Impfstatusklassen aufsummiert. Die deutschen Daten erlauben lediglich die Unterscheidung zwischen ungeimpft und vollständig geimpft (außerdem „Auffrischimpfung“ als Untergruppe der vollständig Geimpften, was hier aber keine Berücksichtigung lohnte).(Wie sie Milliarden mit der Grippe töten wollen: Covid-Impfstoffe führen zum Versagen des „AIDS“-Immunsystems (Video))

 

ONS-Daten

Zur Mitte des britischen Beobachtungszeitraumes waren etwa 23,8% der Bevölkerung ungeimpft (Abb. 1). Dennoch steuerten die Ungeimpften nur 12,2% aller Omikronfälle bei. Trotz der wenigen Omikron-Beobachtungen (14 von 115) war der Unterschied zum Anteil der Ungeimpften in der Bevölkerung eindeutig signifikant (p < 0.0021). Dagegen lag der Anteil der Ungeimpften an allen anderen Varianten (d.h. fast ausschließlich „Delta“) höher als der Erwartungswert, nämlich bei 30,8%. Obwohl der Abstand kleiner war als bei Omikron, war der Unterschied wegen der größeren Fallzahlen (1273 von 1809) eindeutig signifikant (p = 0).

ONS-Daten zur Verteilung nach Impfstatus. Aus der britischen ONS-Tabelle vom 21. Dezember 2021. Die Daten beziehen sich auf den Zeitraum 29. November bis 12. Dezember 2021, die Daten zum Impfstatus der Bevölkerung auf den 6. Dezember 2021, also ungefähr die Mitte jenes Intervalls.

RKI-Daten

Bei den RKI-Daten fällt zunächst der riesige Anteil der Fälle mit unbekanntem Impfstatus (51%) auf. Diesen Anteil hatten ja mehrere deutsche Ministerpräsidenten der Bundesländer, nämlich Söder, Tschentscher und Kretschmer einfach den „Ungeimpften“ zugeschlagen um das Narrativ der Pandemie der Ungeimpften zu belegen. Alle drei mussten inzwischen eingestehen, dass dies nicht korrekt war.

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Zur Mitte des deutschen Beobachtungszeitraumes waren etwa 27,5% der Bevölkerung ungeimpft (Abb. 2). Dennoch steuerten die Ungeimpften nur 10,5% aller Omikronfälle bei. Wohl wegen des längeren bzw. aktuelleren Beobachtungszeitraumes lagen hier die Fallzahlen wesentlich höher (1.097 Ungeimpfte bei insgesamt 10.443 gemeldeten Omikronfällen) als in Großbritannien, daher war der Unterschied eindeutig signifikant (p = 0). Im aktuellen Bericht gab es keine Angaben zum Anteil der Ungeimpften an anderen Varianten.

RKI-Daten zur Verteilung nach Impfstatus. Daten aus dem RKI-Wochenbericht vom 30. Dezember. Die Daten zu Omikron beziehen sich auf Meldungen zwischen dem 21. November und 27. Dezember 2021. Die Daten zum Impfstatus der Bevölkerung auf den 9. Dezember 2021, also der Mitte jenes Intervalls.

Interpretation und weitere Überlegungen

Die Analyse der ONS-Daten belegt erneut, dass Ungeimpfte ein geringeres Risiko haben, sich mit Omikron zu infizieren. Allerdings zeigen die Daten auch, dass Ungeimpfte ein höheres Risiko haben oder besser hatten, sich mit der Delta-Variante zu infizieren. Obwohl die Unterschiede in der OvE-Analyse hochsignifikant waren, so halte ich jedenfalls den Unterschied für klinisch nicht relevant.

Von einem wirksamen Impfstoff hätte ich erwartet, dass der Anteil der Geimpften an den, im Wesentlichen mit Delta, infizierten ganz deutlich weniger jene 69,2% im Berichtszeitraum wären, also vielleicht 20% oder weniger. Davon kann nicht die geringste Rede sein.

Die Tatsache, dass Omikron Ungeimpfte seltener als Geimpften befällt, war zuvor ja auch aus Dänemark berichtet worden.

Beim RKI muss man selbstverständlich zunächst die riesige Lücke kritisieren, dass also der Impfstatus von 51% der Omikronfälle unbekannt war. Die Frage ist: Wozu gehören diese 51% am ehesten?

Dazu drei Hinweise: 1. Das Zuschlagen dieser Fälle zu „Ungeimpft“ war und ist schon allein aufgrund der Definitionen des RKIs höchst fragwürdig. 2. Die drei Ministerpräsidenten, die dies machten, mussten zurückrudern. 3. Interessanterweise liegt der Anteil der wie berichtet Ungeimpften an den Omikronfälle mit 10,5% in der gleichen Größenordnung wie die entsprechenden Fälle in der ONS-Analyse (12,2%). Dabei muss nicht nur der Spruch „andere Länder, andere Sitten“ berücksichtigt werden, sondern noch mehr, dass die britischen Fallzahlen viel kleiner waren und daher keine genauere Schätzung erlauben.

Und dies führt mich zum Schluss: Die RKI-Angaben zu Omikronfällen unter den Ungeimpften waren plausibel, also vermutlich ziemlich korrekt.

Dr. Stein (Pseudonym) ist promovierter Apotheker mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Pharma-Branche. Aus Rücksicht auf seine Familie möchte er nicht, dass sein Name genannt wird.

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Quellen: PublicDomain/tkp.at am 05.01.2022

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